Der Landhahn - ein westfälische Wolpertinger?

Den Landhahn hat vermutlich kaum einer gesehen.
Dieses scheue, geflügelte Wesen zeigt sich dem Menschen nicht so gern. Sein Revier sind Feld- und Wiesenwege, weitab von der Zivilisation. Hin und wieder treibt er sich unbemerkt auf den Bauernhöfen herum und hofft auf eine Lücke im Zaun zum Hühnerstall. Dort fühlt er sich zwischen all den Hennen recht wohl. Ob es dem Hahn gefällt, zeitweise nicht Mittelpunkt des Korbes zu sein, wissen wir nicht. Vielleicht freut der sich ja über eine Pause, in der er sich mal nicht „aufgockeln“ muss...

Aber im Gegensatz zum bayrischen Fabeltier, das eine seltsame Mischung aus allen möglichen Vierbeinern und gefiederten Wesen ist, gibt es ihn wirklich – den Landhahn. Besonders wird er als wohlschmeckendes Gericht in der Alten Schenke serviert.

Das Comeback einer Kohlrübe

Es gab mal Zeiten in deutschen Landen, da wurden Steckrüben zu fast jeder Mahlzeit aufgetischt. Steckrüben ersetzten Anfang und Mitte des vorigen Jahrhunderts die ausgefallenen Kartoffelernten als Lückenbüßer in der Nahrungskette. Die Rezepte rund um die Rübe wurden während der Weltkriege so nachhaltig strapaziert, dass dieses Kohlgemüse über lange Zeit als „Arme-Leute-Essen“ vom Speisezettel gestrichen und es wieder zum Schweinefutter degradiert wurde.

Im neuen Jahrtausend feiert die Steckrübe ihr Comeback. Reich an Vitaminen und einem hohen Wassergehalt, ist es eine sehr kalorienarme, gesunde Beilage. Man könnte sogar sagen, sie sei das Chamäleon der Gemüsesorten. Je nachdem womit sie „in einen Topf geworfen wird“, passt sich die Steckrübe den Geschmacksnuancen vollkommen an. In der Alten Schenke hat das Gemüse seinen Solopart, wenn es zur Jagdsaison zum Wildbrett als Beilage serviert wird. Lassen Sie sich überraschen… ab 17. Oktober.

Wer war denn nun St. Hubertus – der Schutzpatron der Jäger?

Eine persönliche Tragödie verschlug den einstigen Pfalzgraf von Paris (geboren um 655 in Toulouse) in die Wälder der belgischen Ardennen. Dort lebte er als Einsiedler.

Der mittelalterlichen Legende nach, erschien ihm im Geweih eines kapitalen Hirschs ein Kruzifix, wodurch er eine Art „Bekehrung“ erfahren haben soll. Sicher verbrieft ist, dass sein Eremitendasein ihn nicht davon abgehalten hat, als Wohltäter und Bischof von Maastricht und Lüttich, den Menschen zu dienen.

Am 30. Mai 727 starb St. Hubertus in Tervuren. Noch heute eines der schönsten und beliebtesten Waldgebiete und Parkanlagen vor den Toren Brüssels. Am 03. November werden alljährlich Hubertustage mit Jagden und Messen gefeiert.

Ein Herbstabend im Oktober

Das erste Laub verwirbelt. Die Wärme einer gastlichen Stube zieht uns magisch aus der früh einsetzenden Dunkelheit. Noch können wir uns nicht an die langen Abende gewöhnen und vermissen die lockere Geselligkeit des Sommers. Na, dann unterbrechen Sie die Woche doch mal in der „Alten Schenke“ in Bockhorst. Der Gastraum duftet nun nach aromatischen Gemüsesorten wie Wirsing, der mit Speck und Kartoffeln eine köstlich-herbstliche Salatkreation ergibt. Ein perfektes Pendant zu einer kross gebratenen Entenkeule. Zum Entrée begrüßt Sie die Küche mit einem Glas Riesling-Sekt, knusprigem Brot, Quarkdipp und Gemüsestreifen. „Man gönnt sich ja sonst nichts“ einfach so mittendrin…

Kulinarische Kuschelabende am eigenen Kamin

Der Wetterbericht verspricht ein sonniges Oktoberwochenende. Wie geschaffen für eine ausgedehnte Wanderung mit der Familie und Freunden im „Kleinen Berg“ . Die frische Luft tut gut. Angenehme Müdigkeit zieht es alle wieder in das gemütliche Zuhause. Ein gutes Essen wird den Tag richtig krönen. Lassen Sie den Tisch einmal bei sich decken und bestellen Sie beim „Party-Service“ der Alten Schenke ein Menü aus der Herbstkarte. In entspannter Ruhe können Sie und Ihre Familie den Abend am eigenen Kamin und bei einem guten Wein ausklingen lassen. Gibt es eine schönere „Belohnung“ für einen Streifzug durch den Herbstwald?

PS: Ihren kulinarisch-kuscheligen Abend daheim gestalten wir an jedem Tag und bei jedem Herbstwetter
für Sie.

Rufen Sie uns 2 Tage vorher an… Telefon 05423-94280

„HöflichkeitsBesuch“

Auf der Deele von „Strickers Hof“ ist viel Platz für eine ausgefallene Gelegenheit Freunde und Familie einzuladen, Klassentreffen zu organisieren oder Firmenjubiläen zu feiern. Der Name spricht für sich.
Es klingt nach großzügig und traditionell. Aber auch gemütlich und atmosphärisch. Ein bisschen vom Allem eben. Und weil es ein Hof ist, reicht auch der Platz für tobende Kinder und parkende Autos. Schauen Sie es sich an. Emil Sickendiek unternimmt mit Ihnen vorab einen „Höflichkeitsbesuch“ und organisiert mit dem „Party-Service“ die perfekte kulinarische Inszenierung Ihres Festes. (Fon 0171—44 85 774)

Auszüge aus der Herbstkarte

Wild-Fasanenbrust mit einer Weintrauben-Rieslingsauce
auf süßem Kraut mit Kartoffelpüree

Rote Bete Carpaccio
mit gebratenen Jacobsmuscheln

Hirschkalbsrücken mit einer Holundersauce
mit zweierlei von der Steckrübe und Spätzle

Weinempfehlung

2007 Dornfelder „Ursprung“
Weingut Lergenmüller, Rheinpfalz
Ein fruchtig-kräftiger Rotwein mit weichem und trockenem Geschmack
und intensiver dunkelroter Farbe.